Madras Curry

Zutaten:

1 kg Lamm- oder Rindfleisch zum Schmoren. Ich nehme entweder eine ausgebeinte Lammkeule oder eine Rinderwade.
3 große Zwiebeln in feine Würfel gehackt
3 kleine Dosen gehackte Tomaten
4 TL Madras Curry Gewürzmischung
Öl oder Ghee zum Braten
Salz

Zubereitung:

Das Fleisch wird in Stücke geschnitten und zwar so wie es jeder gerne mag. Im Gulasch mag ich Fleisch eher in größeren Stücken. Madras Curry bevorzuge ich etwas feiner gewürfelt.

Variante 1:
Ich mariniere das Fleisch über Nacht im trockenen Gewürz ohne Öl! Vorteil ist dass das Fleisch intensiver schmeckt. Nachteil, dass es nicht mehr so scharf und lange angebraten werden kann. Ab dann kann es wie Variante 2 zubereitet werden

Variante 2:
Das Fleisch wird in Öl oder Ghee (alternativ Butterschmalz)  scharf und braun angebraten. Bei einem kleinen Topf in mehreren Etappen, damit das Fleisch nicht so viel Flüssigkeit zieht und dadurch eher schmort oder kocht, anstatt zu braten. Bevor das Fleisch fertig gebräunt ist werden die kleingeschnittenen Zwiebeln hinzugefügt alles kräftig gesalzen und alles weiter gebraten. Die Zwiebeln sollten bräunen aber nicht zu dunkel werden. Sehr klein geschnittene Zwiebeln binden übrigens besser, grob geschnittene Zwiebeln haben eine bessere Haptik beim Essen. Meistens schneide ich die eine Hälfte der Zwiebeln sehr sehr klein und die andere Hälfte grob.

Dann werden die Tomaten hinzugefügt und die Herdplatte so weit heruntergeschaltet, dass das ganze nur noch leise simmert. Nun könnt ihr euch 2 bis 3 Stunden anderen Dingen widmen. Das leise simmernde Curry muss nur noch mit einem Deckel bedeckt werden und kann vor sich hin schmoren. Gasherdbesitzer, auf deren Herden nicht leise gesimmert werden kann, können den Topf auch bei 110 Grad in den Backofen schieben, oder noch besser in den Dampfgarer.

Am Ende der Garzeit wird mit Salz und Madras Curry nochmal abgeschmeckt.

Dazu passt Reis in allen Varianten, ich bevorzuge Biryani Reis.