Curry ist an allem Schuld

Das ist in fünf Worten formuliert der Grund warum ich Gewürzmischungen selbst herstelle.

Curry brauche ich in vielen Gerichten. Eigentlich nicht unbedingt in den üblichen warmen Curry-<beliebiges Fleisch>-Reispfannen. Nein auch oft in Salaten, wie z.B. in einem Eiersalat oder dem Hühnersalat, den ihr in meinen Rezepten findet.

Die Currys der großen Gewürzmarken aus dem Supermarkt sind in der Regel nur gelb und scheußlich. Die Biogewürzregale haben da schon bessere und auch der Herr Schubeck macht ganz passable Currys. Aber letztendlich hat mich keines zu 100% überzeugt.

Also beschloss ich 2012 eine eigene Mischung zu kreieren. Gar nicht so einfach, wenn 10-20 verschiedene Gewürze in einer Mischung enthalten sind. Mal war die Mischung dominiert von einem oder wenigen Gewürzen, dann schmeckte sie mal so pappig wie aus dem Supermarkt.

Aber letztendlich habe ich nach etlichen Versuchen eine Mischung gefunden, die ich als sehr gelungen bezeichne. Diese enthält Kurkuma, Bockshornklee, Zwiebeln, Koriander, Pfeffer, Zimt, Senf, Knoblauch, Kardamom, Ingwer, Muskatblüte, Kreuzkümmel, Chili, Fenchel und Curryblätter.

Die Mischung ist in meinen Augen leicht scharf. Allerdings kann ich auch scharf essen wie ein Asiate. Für meine Tochter Jette war dieser Curry dann zu scharf, so dass ich noch eine Mischung „Jettes Curry“ ohne Chili, dafür mit Vanille kreiert habe.